Interview: „Vom Azubi zum Fertigungsleiter“
- 14.07.2026

Mit einer Ausbildung gestartet, kontinuierlich weiterentwickelt und heute in verantwortungsvollen Positionen angekommen: Leon von Dake und Alexander Wüstenfeld stehen beispielhaft für die Entwicklungsmöglichkeiten innerhalb der onoff automation services gmbh (onoff). Denn genau diesen Weg sind Leon und Alexander gegangen. Sie haben ihre berufliche Laufbahn bei der onoff mit einer Ausbildung begonnen und übernehmen nun zusätzliche Verantwortung in der Fertigung.
Wie hat euer Weg bei der onoff begonnen – und hättet ihr damals gedacht, einmal Führungsverantwortung zu übernehmen?
Leon von Dake: Mein Weg bei der onoff begann am 01.08.2015 mit meiner Ausbildung zum Elektroniker für Automatisierungstechnik. Damals hätte ich nicht gedacht, dass ich eines Tages Führungsverantwortung übernehmen würde.
Alexander Wüstenfeld: Ich habe ganz klassisch mit meiner Ausbildung bei der onoff angefangen. Damals lag mein Fokus darauf, möglichst viel zu lernen und mich fachlich weiterzuentwickeln. Dass ich einmal Führungsverantwortung übernehmen würde, hätte ich mir zu Beginn nicht vorgestellt. Mit den Jahren sind aber die Aufgaben gewachsen – genauso wie mein Interesse, Verantwortung zu übernehmen und Prozesse mitzugestalten.
Was motiviert euch, den nächsten Karriereschritt Richtung Fertigung- bzw. stellvertretende Fertigungsleitung zu gehen?
LvD: Mich motiviert vor allem die Möglichkeit, die Weiterentwicklung der onoff und insbesondere der Schaltschrankfertigung aktiv mitzugestalten und die Zukunft des Bereichs nachhaltig zu prägen.
AW: Mich motiviert vor allem die Möglichkeit, aktiv etwas zu bewegen – sowohl im Team als auch in den Abläufen. Ich möchte mein Wissen weitergeben, Mitarbeitende unterstützen und gemeinsam dafür sorgen, dass wir unsere Ziele erreichen.
Warum habt ihr euch für die Weiterbildung zum Technischen Betriebswirt entschieden und wie unterstützt euch die onoff dabei?
LvD: Ich habe mich für die Weiterbildung zum Technischen Betriebswirt entschieden, um mein Wissen über die Elektrotechnik hinaus gezielt zu erweitern – insbesondere in den Bereichen Betriebswirtschaft, Personalmanagement sowie Organisation und Unternehmensführung.
onoff unterstützt mich dabei, indem das Unternehmen die Weiterbildung finanziert. So habe ich die Möglichkeit, mich fachlich und persönlich weiterzuentwickeln und mich gezielt auf zukünftige Aufgaben vorzubereiten.
AW: Mit der Weiterbildung zum Technischen Betriebswirt möchte ich mein technisches Know-how um betriebswirtschaftliche und organisatorische Kompetenzen ergänzen. So kann ich mich gezielt auf zukünftige Aufgaben mit mehr Verantwortung vorbereiten. onoff unterstützt mich dabei, indem ich das Gelernte direkt in der Praxis anwenden und mich Schritt für Schritt auf neue Aufgaben vorbereiten kann.
Welche Erfahrungen aus eurer Ausbildungs- und bisherigen Berufszeit helfen euch heute besonders weiter?
LvD: Aus meiner Ausbildungszeit nehme ich vor allem das fundierte elektrotechnische Fachwissen und die sorgfältige Fertigung von Schaltanlagen mit, die mir von meinem Ausbilder und meinen damaligen Meistern vermittelt wurden.
Besonders wertvoll sind außerdem die Erfahrungen der vergangenen zwei Jahre, in denen ich bereits als stellvertretender Fertigungsleiter tätig war. Dabei konnte ich viel von meinem Vorgänger lernen und wichtige Einblicke in Führungsaufgaben und organisatorische Abläufe gewinnen.
AW: Die Ausbildung hat mir ein solides fachliches Fundament gegeben. Besonders geprägt haben mich aber die Erfahrungen im Arbeitsalltag – Verantwortung für Projekte zu übernehmen, im Team Lösungen zu finden und auch aus Fehlern zu lernen. Das hilft mir heute jeden Tag.
Was macht die Arbeit und das Team bei der onoff für euch besonders?
LvD: Das Besondere an unserem Team ist das vielfältige Fachwissen jedes Einzelnen. Dadurch können wir als Team Schaltschrankfertigung nahezu jede Herausforderung meistern.
Darüber hinaus fühlt sich das Team für mich wie eine kleine Familie an. Ich weiß, dass man sich aufeinander verlassen kann, auch dann, wenn es hektisch wird oder Mehrarbeit anfällt.
AW: Der Zusammenhalt. Man unterstützt sich gegenseitig und kann jederzeit Fragen stellen. Außerdem bekommt man die Chance, Verantwortung zu übernehmen und eigene Ideen einzubringen.
Worauf freut ihr euch in euren zukünftigen Rollen am meisten?
LvD: Ich freue mich besonders darauf, die Entwicklung meiner Mitarbeiter aktiv zu begleiten, gemeinsam Verbesserungen umzusetzen und die Schaltschrankfertigung zukunftsorientiert weiterzuentwickeln. Außerdem freue ich mich darauf, die Verantwortung für den Bereich zu übernehmen und gemeinsam mit dem Team Erfolge zu erreichen.
AW: Ich freue mich darauf, ein Team zu begleiten, Mitarbeitende weiterzuentwickeln und gemeinsam Lösungen für neue Herausforderungen zu finden. Es ist spannend, die Zukunft der Fertigung aktiv mitzugestalten.
Was würdet ihr jungen Menschen sagen, die nach ihrer Ausbildung ebenfalls Karriere machen möchten?
LvD: Traut euch, haltet durch und seid nicht zu ungeduldig. Ich habe selbst als Auszubildender begonnen und mich über 11 Jahre Schritt für Schritt weiterentwickelt. Wer engagiert ist, dazulernt und Chancen nutzt, kann viel erreichen.
AW: Seid neugierig, stellt Fragen und nutzt jede Möglichkeit, euch weiterzuentwickeln. Wer Engagement zeigt und bereit ist, Verantwortung zu übernehmen, hat viele Chancen.
Wenn eure Karriere bei der onoff ein Werkzeug wäre – welches wäre es und warum?
LvD: Meine Karriere bei onoff wäre ein Werkzeugkoffer. Seit meinem Start als Auszubildender vor elf Jahren habe ich mir Schritt für Schritt neue Werkzeuge angeeignet – fachliches Wissen, praktische Erfahrung, Verantwortungsbewusstsein und Führungskompetenz. Heute kann ich auf diesen „Werkzeugkoffer“ zurückgreifen, um gemeinsam mit meinem Team Herausforderungen erfolgreich zu meistern.
AW: Ein Drehmomentschlüssel. Er zeigt, dass es auf die richtige Einstellung ankommt: Mit dem richtigen Maß an Fachwissen, Verantwortung und Teamarbeit lassen sich die besten Ergebnisse erzielen.
Drei Begriffe, die euren Arbeitsalltag beschreiben?
LvD: Flexibilität, Führung, Qualität.
AW: Teamwork, Verantwortung, Weiterentwicklung.
Wenn ihr an euren ersten Arbeitstag zurückdenkt: Was würdet ihr eurem damaligen Ich heute raten?
LvD: Bleib neugierig, hab Geduld und nutze jede Möglichkeit zu lernen. Jede Aufgabe und jede Herausforderung bringen dich weiter, auch wenn man das nicht immer sofort erkennt. Mit Einsatz und Engagement kann man mehr erreichen, als man am ersten Arbeitstag für möglich hält.
AW: Hab Geduld und trau dich, Fragen zu stellen. Niemand erwartet, dass man von Anfang an alles kann. Jede Erfahrung bringt dich weiter.
Was glaubt ihr, wird für euch als Führungskraft am herausforderndsten – und worauf habt ihr am meisten Lust?
LvD: Die größte Herausforderung wird darin bestehen, die Balance zwischen Mitarbeiterführung, Qualität, Termintreue und wirtschaftlichen Zielen zu halten.
Besonders freue ich mich darauf, mein Team weiterzuentwickeln und gemeinsam Verbesserungen umzusetzen. Da ich selbst vor elf Jahren als Auszubildender bei onoff begonnen habe und mich bis zum Fertigungsleiter entwickeln konnte, motiviert es mich besonders, andere auf ihrem beruflichen Weg zu begleiten und zu fördern.
AW: Die größte Herausforderung wird sein, unterschiedliche Persönlichkeiten zu führen und für alle die richtige Balance zwischen Anforderungen und Unterstützung zu finden. Am meisten freue ich mich darauf, Menschen weiterzuentwickeln, gemeinsam Erfolge zu feiern und die Fertigung aktiv mitzugestalten.





